Um liberale Politik von und für Frauen zu machen, gründete sich 1990 die Bundesvereinigung Liberale Frauen e.V. Es folgte 1999 die Landesvereinigung Baden-Württemberg und im Jahr 2000 die Regionalgruppe Mittelbaden. Eine Mitgliedschaft in der FDP ist nicht zwingend. Wir sind Plattform und Sprachrohr für die Interessen liberaler Frauen. Wir mischen uns ein!
Montag, 2. Juli 2012
Mehr Frauen in die Kommunalparlamente!
Liberale Frauen fordern entsprechende gesetzliche Regelungen
Baden-Baden/Stuttgart. Halbe Kraft reicht nicht! Wir brauchen mehr Frauen in den Kommu-nalparlamenten! Am Wochenende haben die Liberalen Frauen Baden-Württemberg bei ihrer Mitgliederversammlung in Baden-Baden einstimmig die FDP/DVP-Landtagsfraktion aufge-fordert, ein Gesetz zu unterstützen, das geeignet ist, dieses Ziel zu erreichen. „Das Grundge-setz fordert die Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Bereichen unserer Gesell-schaft. Es ist daher höchste Zeit, eine angemessene Vertretung von Frauen in den Kommu-nalparlamenten zu erreichen. Da das Instrument der freiwilligen Selbstverpflichtung dazu nicht ausreicht, ist eine gesetzliche Regelung unumgänglich“, erklärte die Landesvorsitzende Jutta Pagel-Steidl. „Frauen sind bereit, ihre Erfahrungen und Sichtweisen in die Kommunal-politik einzubringen. Frauen und Männer, die bereit sind, sich kommunalpolitisch zu enga-gieren, erwarten, dass ein solches Ehrenamt mit Beruf und Familie vereinbar ist.“ jp
Sonntag, 22. April 2012
Liberale Frauen auf dem FDP-Bundesparteitag
Gemeinsam mit der Bundesvorsitzenden Doris Buchholz informierten die Liberalen Frauen über ihre Arbeit. Während der zwei Tage kamen etliche Weggefährten an den Infostand, der als Baustelle konzipiert war. Für die Freiheit unterwegs ... das bleibt eine ewige Baustelle.
Ein immer wieder gern sehener Liberaler in Karlsruhe ist Wolfgang Gerhardt, ehemaliger FDP-Bundesvorsitzender und heutiger Vorstandsvorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung. Er erinnerte sich an viele erfolgreichen Veranstaltungen und die Liberalen Tennisturniere im Sportpark Faßbender. Minister Dirk Niebel, die Staatsministerin im Auswärtigen Amt und Hallesche Parteifreundin Cornelia Pieper und auch der Bundesvorsitzende Philipp Rösler schauten bei uns vorbei. Patrick Meinhardt unser mittelbadische Bundestagsabgeordnete ließ es sich ebensowenig nehmen mit uns einen Gedankenaustausch zu führen, wie auch Jochen Haußmann MdL, stellv. Fraktionsvorsitzender und frauenpolitischer Sprecher im baden-württembergischen Landtag. Da im Juni eine FDP-Delegation aus Halle in die Partnerstadt Karlsruhe kommen wird, wird es ein fröhliches Fest geben.
Einige Impressionen am Infostand:
Freitag, 13. April 2012
Für die Freiheit unterwegs... in Rom
Donnerstag, 29. März 2012
Das Leben leben, bis es endet
Die Hospizbewegung: ein bürgerschaftlich organisierter Dienst für die Gesellschaft
Zu einem Gedankenaustausch trafen sich am 28.3.2012 die Leiterin des ambulanten Hospizdienstes Karlsruhe, Christine Ettwein-Friehs (links) und die stellv. Vorsitzende des Hospizdienstes Westlicher Enzkreis e.V., Bärbl Maushart (Mitte) mit den Liberalen Frauen Mittelbaden.Gesprächsleiterin Gabriele Dingler (rechts)
Ettwein-Friehs stellte die Arbeit ihrer Hospizbegleiterinnen und –begleiter vor, die auf ihre Tätigkeit intensiv vorbereitet werden und nach den gesetzlichen Richtlinien arbeiten und der Schweigepflicht unterliegen. Träger ihres Dienstes ist das Diakonische Werk Karlsruhe und der Caritasverband Karlsruhe e.V.

„Obwohl es eine gesetzlich festgelegte Förderung der Arbeit durch die gesetzlichen Krankenkassen gebe, können längst nicht alle entstehenden Kosten gedeckt werden. Deshalb sei man auf Spenden und weitere Zuschüsse angewiesen“, so Ettwein-Friehs. Seit über 20 Jahren gibt es diese Lebensbegleitung für Schwerkranke und sterbende Menschen, für Angehörige und für Trauernde. Sie kann unentgeltlich von allen Karlsruher Bürgerinnen und Bürgern in Anspruch genommen werden. Sie trägt dazu bei, dass Schwerkranke ihre letzte Lebensphase in gewohnter Umgebung verbringen können und bietet unabhängig von Religionszugehörigkeit oder Nationalität Hilfe in dieser Zeit an.
„Leider ist der Hospizgedanke bis in unsere Tage noch nicht seiner Bedeutung nach in der Gesellschaft verankert. Viel Aufklärungsarbeit müsse noch geleistet werden und auch, dass Hospizbegleiter keine Pflegekräfte seien. Der Hospizgedanke schließe aktive Sterbehilfe aus“, so Maushart. Ihr Hospizverein finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen, Zuschüssen der Kommunen ihres Versorgungsbereiches, Zuschüssen des Enzkreises und insbesondere aus Spenden. „Der demografische Wandel wird den Bedarf an hospizlichen Leistungen künftig stark ansteigen lassen, deshalb erhoffe ich mir eine zunehmende Zahl von Ehrenamtlichen für die Hospizbewegung“, so Maushart weiter.
Die Liberalen Frauen sprachen den Referentinnen und ihren Teams ihre Hochachtung aus und versprachen, sich dafür einzusetzen, für diese bürgerschaftlich organisierte Hospizbewegung zu werben. Rita Fromm, Stadträtin und Vorsitzende der Liberalen Frauen Mittelbaden erklärte: „ Mit dieser Veranstaltung wollen wir unseren Teil dazu beitragen, der Tabuisierung des Todes entgegenzutreten. Die Anteilnahme und Hilfe für Schwerstkranke und Sterbende in Würde braucht das Umdenken der Gesellschaft.“ rfr
Weiterführende Links:
http://hospizdienst-karlsruhe.hospiz-bw.de
http://westlicher-enzkreis.hospiz-bw.de
Donnerstag, 8. März 2012
Wer war sie eigentlich?
Am 8. März 2012 wurden 13 Frauen mit ihren biographischen Angaben und ihrem Foto von der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Karlsruhe, Annette Niesyto, im Scheck-In-Center am Mendelssohnplatz in einer kleinen Feierstunde zum Internationalen Jahr der Frauen, vorgestellt. Es sind die Namensgeberinnen für Straßen im Quartier Karlsruhe Südstadt-Ost. In dieser Ausstellung, die bis zum 22. März dauert, werden auch die Liberalen Luise Riegger, Melitta Schöpf, Marie Baum und Elisabeth Großwendt würdigt.
Roland Fränkle fotografierte die Vorsitzende der Liberalen Frauen Mittelbaden und Stadträtin Rita Fromm mit Luise Riegger.
Mittwoch, 7. März 2012
Aktion zum Internationalen Frauentag am 8. März 2012
Die Liberalen Frauen Mittelbaden stellen ab und an Frauen heraus, die in besonderem Maße Leistungen – ob ehrenamtlich oder hauptberuflich – für andere erbringen.
Zum diesjährigen Internationalen Frauentag ist es Elisabeth Kanter, Heimleiterin des Anna-Walch-Hauses in Karlsruhe. Das Anna-Walch-Haus trägt den Namen der ehemaligen Karlsruher CDU-Stadträtin Anna Walch (1881-1966). Sie war wie „unsere“ liberale Luise Riegger eine der Gründerinnen der überparteilichen Frauengruppe Karlsruhe im Jahre 1946.
Mit Elisabeth Kanter werden die Liberalen Frauen über die Situation der alternden Gesellschaft, ihrer besonderen Bedürfnisse und Anforderungen und der Pflegenden Berufe sprechen.
Zum diesjährigen Internationalen Frauentag ist es Elisabeth Kanter, Heimleiterin des Anna-Walch-Hauses in Karlsruhe. Das Anna-Walch-Haus trägt den Namen der ehemaligen Karlsruher CDU-Stadträtin Anna Walch (1881-1966). Sie war wie „unsere“ liberale Luise Riegger eine der Gründerinnen der überparteilichen Frauengruppe Karlsruhe im Jahre 1946.
Mit Elisabeth Kanter werden die Liberalen Frauen über die Situation der alternden Gesellschaft, ihrer besonderen Bedürfnisse und Anforderungen und der Pflegenden Berufe sprechen.
Donnerstag, 16. Februar 2012
Für die Freiheit unterwegs.... Amalie Struve

Die LiF Mittelbaden haben sich den Slogan "Für die Freiheit unterwegs..." gewählt. Damit erinnern sie auch an die Frauen, die bereits im 19. Jahrhundert für Emanzipation, Selbstbestimmung, Freiheit und Demokratie gekämpft hatten. Eine dieser Frauen ist Amalie Struve (1824 in Mannheim als Amalie Dusar geboren, gestorben 1862 in NewYork).
Am 17.Februar 2012 jährt sich ihr 150. Todestag. Mit 21 Jahren heiratete sie den Rechtsanwalt und Publizisten Gustav Struve. Beide sind als badische Freiheitskämpfer in die Geschichte eingegangen. Im Karlsruher Stadtteil Knielingen werden sie durch eine "Struvestraße" - wie auch Emma und Georg Herwegh - gewürdigt.
Amalie und Gustav setzten in den badischen Revolutionen 1848 und 1849 ihr Leben für die Freiheitsrechte aufs Spiel. Beide gehörten 1847 der Offenburger Volksversammlung an, die mit der "Offenburger Erklärung" für Furore in den deutschen Landen sorgte. Amalies Einmischung in die Politik wurde vom September 1848 bis zum April 1949 mit einer Inhaftierung in Freiburg bestraft. Ihre Erfahrungen schrieb sie u.a. in den "Erinnerungen aus den badischen Freiheitskämpfen" nieder.
" Das deutsche Volk nahm wohl Anteil an den Kämpfen derer, die den großen und kleinen Tyrannen entgegentraten, aber nur als Publikum, das im Theater einem Schauspiel zusieht und, nachdem der Vorhang gefallen, ruhig nach Hause geht, ohne sich weiter um die Schauspieler zu kümmern, die die edlen und unedlen Rollen dargestellt hatten."
Ihre Worte sind heute so aktuell wie damals. Und sie mahnen uns, für die Freiheit stets zu kämpfen. rfr
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