Um liberale Politik von und für Frauen zu machen, gründete sich 1990 die Bundesvereinigung Liberale Frauen e.V. Es folgte 1999 die Landesvereinigung Baden-Württemberg und im Jahr 2000 die Regionalgruppe Mittelbaden. Eine Mitgliedschaft in der FDP ist nicht zwingend. Wir sind Plattform und Sprachrohr für die Interessen liberaler Frauen. Wir mischen uns ein!
Mittwoch, 5. Oktober 2011
Absage unserer Veranstaltung am 6.10.2011
Gruß
Rita Fromm, Vorsitzende
Mittwoch, 28. September 2011
Liberale Frauen Mittelbaden im Landesvorstand BW
Auf der Mitgliederversammlung der Liberalen Frauen Baden-Württemberg am 24.9.2011 in Mannheim wurden Rita Fromm, Stadträtin in Karlsruhe und Vorsitzende der LiF Mittelbaden wieder in den Landesvorstand Baden-Württemberg sowie erstmals Karmela Jäger, Kreisvorsitzende LiF Baden-Baden / Rastatt als Beisitzerinnen gewählt. Astrid Weber und Gisela Geckler, beide aus Mittelbaden, wurden als Kassenprüferinnen wie in den vergangenen Jahren wieder gewählt.
Dem Landesvorstand gehören von links nach rechts an: Sibylle Laurischk MdB, Susanne Winkler, Angelika Engel, Claudia Felden, Jutta Pagel-Steidl Landesvorsitzende, Rita Fromm, Gabriele Heise, Karmela Jäger, Ulrike Quoos. Nicht auf dem Bild Ellen Winkler-Oberman.
Freitag, 16. September 2011
Wie nahe sind sich Christentum und Islam? Was verbindet?
Wo: Alleehotel, Karlsruhe, Kaiserallee
Informationen und Kommunikation via Internet lassen die Welt in unsere Stadt, in unsere Wohnzimmer kommen. Wir werden überschüttet mit Analysen, Berichten, Kommentaren, Meinungen. Doch führt uns das zusammen? Kennen wir die Lebensweisen unser Mitbürgerinnen und Mitbürger? In Karlsruhe leben lt. ‚Daten und Fakten 2011’ (Amt für Stadtentwicklung) Menschen unterschiedlichster Herkunft und Religionen zusammen, 41152 ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger. Die größte Nicht-EU- Gruppe sind die Türken, die kleinste die Ukraine. Sie haben ihre religiösen Bekenntnisse mitgebracht. Die Statistik weist dazu aus: 32,1 % röm.-kath. Glaubens (darunter 11638 Ausländer und Ausländerinnen), evangelische Konfession 30,1 % ( 1062 Ausländer und Ausländerinnen) sonstige bzw. ohne Konfession 37,8 % (28452 Ausländer und Ausländerinnen). Leben wir in Karlsruhe zusammen? Oder leben wir nebeneinander? Die Liberalen Frauen Mittelbaden möchten sich in den gesellschaftspolitischen Diskurs einschalten und sich auch mit der Frage der Stellung der Religionen in unserer Stadt auseinandersetzen.
Wir wollen einen Gedankenaustausch mit zwei Referentinnen führen, die beide im Vorstand der ‚Frauenkommission der christlich-islamischen Gesellschaft Karlsruhe’ arbeiten: Gertrud Beathalter, Gemeindereferentin in der Seelsorgeeinheit Karlsruhe Mitte-Süd und Najoua Benzarti, Mitglied im Migrationsbeirat der Stadt Karlsruhe.
Anmeldung bis 2.10.2011, da die Veranstaltung auf 20 Personen begrenzt ist: lif@ritafromm.de
Mittwoch, 13. Juli 2011
Umbesetzung im Bundestag: Dr. Birgit Reinemund steigt auf....
Die Liberalen Frauen Mittelbaden gratulieren herzlich und wünschen ihr eine starke liberale Handschrift in der Finanzpolitik. rfr
Mittwoch, 29. Juni 2011
Marina Schuster, MdB: Informationsaustausch mit der Bühler AMNESTY-Gruppe

Marina Schuster
Bundestagsabgeordnete aus Bayern, Sprecherin für Menschenrechte und humanitäre Hilfe der FDP-Bundestagsfraktion, Landesvorsitzende Liberale Frauen Bayern.
Aus Anlass des 20. Geburtstages der Bühler AMNESTY Gruppe besuchte Marina Schuster MdB am 18. Juni 2011 die Bühler AMNESTY Gruppe. In dem zweistündigen Gespräch im Bürger- und Kulturzentrum in Bühl wurde sehr deutlich, dass nicht jedes Land die Rechte eines jedes Einzelnen würdigt. Gerade in Syrien sind Menschenrechte seitens der Regierung keine Selbstverständlichkeit. Politische Gegner werden aufgrund ihrer Überzeugungen verhaftet. Jahrelang sind sie in Haft, unter für uns kaum vorstellbaren Zumutungen. Frau Schuster berichtete, wie sie vor Ort die Möglichkeit hatte sich einen Einblick in einem Gefängnis in Nordafrika zu verschaffen und Gespräche mit Insassen zu führen. Über Jahre hinweg werden Menschen für ihre politische Überzeugung in Gefängnissen gefangen gehalten, ohne je offiziell angeklagt worden zu sein, oder jemals einem Haftrichter vorgeführt zu werden. Und so sitzen sie, jahrelang, ohne Anklage in Gefangenschaft. Und die Lebensbedingungen sind für uns unvorstellbar unzumutbar.
Von einem Rechtsstaat, wie wir es in Europa gewöhnt sind, herrscht von Seiten der Regierung kein Interesse. Diese Thematik macht es sehr deutlich, dass Menschenrechte in Nordafrika und Syrien keine Selbstverständlichkeit sind.
Die Menschenrechtslage in Syrien ist sehr schlecht. Im Zusammenhang mit der staatlichen Unterdrückung der Bürgerproteste wurden bis Mitte März diesen Jahres 800 Menschen getötet. Es kommt nach wie vor zu willkürlichen Verhaftungen und Verurteilungen. Auch sind Fälle von Folter sehr häufig. Den Menschen dort bleibt nur die Flucht. In Syrien arbeiten aktive lokale Menschenrechtsorganisationen ohne Genehmigung. Ihre Existenz ist zwar toleriert, erschwert aber eine erfolgreiche Arbeit, da diese durch vielfältige Maßnahmen behindert werden. Die politische Atmosphäre hatte sich durch den Amtsantritt von Präsident Bashar-al-Assad nur kurz entspannt. Er galt als Hoffnungsträger für die jüngeren Generationen in Syrien. Diese Hoffnung hat jedoch getrogen.
AMNESTY setzt sich für einzelne Personen ein, die von ihrer Regierung zu Unrecht behandelt werden. Das geschieht nicht mit Druck, sondern mit Gesprächen und Diplomatie.
In diesen 50 Jahren hat sich AMNESTY stetig vorwärts entwickelt. Heute setzt sich AMNESTY international nicht nur für die bürgerlichen und politischen, sondern ebenso für die wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Rechte ein. Doch gerade die Menschenrechte sind von großer Bedeutung, sie sind unteilbar, universell und gelten für alle, in jedem Land.
Auszüge aus der Berichterstattung von Janine Gast.
Sonntag, 26. Juni 2011
Happy Birthday AMNESTY Bühl
Dr. Rassek childerte die Entstehung der Gruppe vor 50 Jahren.
1961 saßen zwei Portugiesen in einem Straßencafé in Lissabon. Diese beiden portugiesischen Studenten wurden verhaftet, weil sie in der Öffentlichkeit auf die Freiheit anstießen. Peter Benenson, ein britischer Rechtsanwalt wurde auf diese Situation über einen Zeitungsartikel aufmerksam. Es erschütterte ihn, dass die beiden Portugiesen für diese Tat zu sieben Jahre Haft verurteilt wurden. Peter Benenson rief über den „Observer“ zu einer Kampagne für den Schutz vergessener Gefangenen auf. AMNESTY International war geboren. Heute sind es über drei Millionen Mitglieder in 150 Ländern. Diese Entwicklung und die Zusammenarbeit vieler AMNESTY Mitglieder und Staaten haben heute beeindruckende Erfolge gerade bei der Abschaffung der Todesstrafe vorzuweisen. In den letzten 50 Jahren haben 139 Staaten die unmenschlichste aller Strafen, die Todesstrafe, abgesetzt.
Donnerstag, 12. Mai 2011
Frauenquote wird Thema auf dem FDP-Bundesparteitag sein
Sulzbach, den 11.05.2011 - Die FDP wird sich auf dem Bundesparteitag in Rostock der Frage stellen müssen, wie ernst es ihr mit der Beteiligung von Frauen in den Führungsgremien ist
„Die Frauen in der FDP werden sich nicht länger vertrösten lassen“. Seit 24 Jahren fasst der FDP Bundesvorstand Beschlüsse zur Frauenförderung. Umgesetzt wurde bislang nichts. „Die Behauptung von FDP-Generalsekretär Christian Lindner, der Antrag zum Thema Frauenquote wäre auf dem Parteitag nicht zugelassen, ist reines Wunschdenken. Der Parteitag wird sich der Diskussion um die Frauenquote stellen müssen.“ so Doris Buchholz, Bundesvorsitzende der LIBERALEN FRAUEN.
„Die FDP kann und wird es sich nicht länger zulassen, dass die immensen Potenziale qualifizierter und engagierter Frauen innerhalb und außerhalb der FDP nicht genutzt werden.“ heißt es im Beschluss des FDP Bundesvorstandes vom 07. Februar 2011 „Neue Chancen für Frauen – Potenziale erschließen, Fairness erreichen“. Noch im Februar hatte Lindner betont, dass im Vorstand der FDP-Bundestagsfraktion 45 Prozent Frauen sind. Bei der Neuwahl am gestrigen Tag, ist der Anteil der Frauen im Vorstand auf 18,18 Prozent geschrumpft.
Die FDP wird auf dem Parteitag in Rostock Flagge zeigen müssen, wie ernst es ihr mit der Beteiligung von Frauen in Führungspositionen ist.