Um liberale Politik von und für Frauen zu machen, gründete sich 1990 die Bundesvereinigung Liberale Frauen e.V. Es folgte 1999 die Landesvereinigung Baden-Württemberg und im Jahr 2000 die Regionalgruppe Mittelbaden. Eine Mitgliedschaft in der FDP ist nicht zwingend. Wir sind Plattform und Sprachrohr für die Interessen liberaler Frauen. Wir mischen uns ein!
Dienstag, 29. November 2011
Kontinuität im Vorstand der Liberalen Frauen
Stadträtin Rita Fromm, Vorsitzende und Koordinatorin /
Carmen Janner-Werner, stellv. Vorsitzende und Kontaktfrau zur AG Frauen im Landkreis Karlsruhe sowie zur Untergliederung Baden-Baden/Rastatt /
Gabi Dingler, stellv. Vorsitzende, kulturelle Veranstaltungen /
Monika Groh, Schriftführerin, Bestandspflege Mitgliederdatei und besondere Aufgaben /
Astrid Weber, Schatzmeisterin, Kontaktfrau zum LiF-Förderverein, Stammtischorganisation /
Bärbel Weber und Gisela Geckler bilden mit Gabi Dingler das Kreativteam.
Karmela Jäger, neu gewählte Beisitzerin übernimmt die Öffentlichkeitsarbeit.
Donnerstag, 10. November 2011
Termin --------- Termin ---------- Termin
Wer Interesse hat zu kommen, melde sich bitte bis zum 21.11. an: lif@ritafromm.de
Dienstag, 18. Oktober 2011
Die Liberale Frau ist selbstbestimmt und politisch
Vergangenes Wochenende fand im Kloster Lichtental unter der Federführung von Rita Fromm, Vorsitzende der Liberalen Frauen Bezirksvereinigung Mittelbaden eine 1 1/2-tägige Klausurtagung mit dem Ziel statt, ein Leitbild, Wege und Zielsetzungen für die zukünftige politische Arbeit der Liberalen Frauen in Mittelbaden zu entwickeln.
Die Liberale Frau ist selbstbestimmt und politisch. Wir mischen uns ein! Das wird die weitere Arbeit sein, waren sich die Frauen einig.
„Gerade für junge Frauen müssen Voraussetzungen geschaffen werden, damit Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewährleistet wird. Baden-Baden ist hierbei auf dem richtigen Weg. Dennoch müssen die bestehenden Angebote weiter ausgebaut werden.“, so die Vorsitzende der Kreisvereinigung der Liberalen Frauen Baden-Baden / Rastatt Karmela Jäger. Für Liberale Frauen sei es selbstverständlich, dass auch Familienarbeit Männersache ist und in diesem Fall noch viel Defizite beseitigt werden müssen, waren sich die Frauen einig.
Heiß diskutiert wurde die Rolle der liberalen Frau innerhalb der FDP und die Forderung erhoben, eine intensive Mitgliederwerbung bei Frauen zu erheben. Abschließend stellten sich die Liberalen Frauen die Frage und suchten Antworten, was Frauen heute bewegt und was Liberale Frauen für unsere Gesellschaft beitragen können. Die Mitfeier am morgendlichen Gottesdienst und eine nachmittägliche Führung durch die Fürstenkapelle und das Klostermuseum rundeten die Arbeitstagung ab.
„Frei sei, um andere frei zu machen, das ist ein Beitrag der Liberalen Frauen für unsere Gesellschaft.“, so Fromm.
Donnerstag, 6. Oktober 2011
Die Hälfte des Himmels 99 FRAUEN & DU
Mittwoch, 5. Oktober 2011
Absage unserer Veranstaltung am 6.10.2011
Gruß
Rita Fromm, Vorsitzende
Mittwoch, 28. September 2011
Liberale Frauen Mittelbaden im Landesvorstand BW
Auf der Mitgliederversammlung der Liberalen Frauen Baden-Württemberg am 24.9.2011 in Mannheim wurden Rita Fromm, Stadträtin in Karlsruhe und Vorsitzende der LiF Mittelbaden wieder in den Landesvorstand Baden-Württemberg sowie erstmals Karmela Jäger, Kreisvorsitzende LiF Baden-Baden / Rastatt als Beisitzerinnen gewählt. Astrid Weber und Gisela Geckler, beide aus Mittelbaden, wurden als Kassenprüferinnen wie in den vergangenen Jahren wieder gewählt.
Dem Landesvorstand gehören von links nach rechts an: Sibylle Laurischk MdB, Susanne Winkler, Angelika Engel, Claudia Felden, Jutta Pagel-Steidl Landesvorsitzende, Rita Fromm, Gabriele Heise, Karmela Jäger, Ulrike Quoos. Nicht auf dem Bild Ellen Winkler-Oberman.
Freitag, 16. September 2011
Wie nahe sind sich Christentum und Islam? Was verbindet?
Wo: Alleehotel, Karlsruhe, Kaiserallee
Informationen und Kommunikation via Internet lassen die Welt in unsere Stadt, in unsere Wohnzimmer kommen. Wir werden überschüttet mit Analysen, Berichten, Kommentaren, Meinungen. Doch führt uns das zusammen? Kennen wir die Lebensweisen unser Mitbürgerinnen und Mitbürger? In Karlsruhe leben lt. ‚Daten und Fakten 2011’ (Amt für Stadtentwicklung) Menschen unterschiedlichster Herkunft und Religionen zusammen, 41152 ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger. Die größte Nicht-EU- Gruppe sind die Türken, die kleinste die Ukraine. Sie haben ihre religiösen Bekenntnisse mitgebracht. Die Statistik weist dazu aus: 32,1 % röm.-kath. Glaubens (darunter 11638 Ausländer und Ausländerinnen), evangelische Konfession 30,1 % ( 1062 Ausländer und Ausländerinnen) sonstige bzw. ohne Konfession 37,8 % (28452 Ausländer und Ausländerinnen). Leben wir in Karlsruhe zusammen? Oder leben wir nebeneinander? Die Liberalen Frauen Mittelbaden möchten sich in den gesellschaftspolitischen Diskurs einschalten und sich auch mit der Frage der Stellung der Religionen in unserer Stadt auseinandersetzen.
Wir wollen einen Gedankenaustausch mit zwei Referentinnen führen, die beide im Vorstand der ‚Frauenkommission der christlich-islamischen Gesellschaft Karlsruhe’ arbeiten: Gertrud Beathalter, Gemeindereferentin in der Seelsorgeeinheit Karlsruhe Mitte-Süd und Najoua Benzarti, Mitglied im Migrationsbeirat der Stadt Karlsruhe.
Anmeldung bis 2.10.2011, da die Veranstaltung auf 20 Personen begrenzt ist: lif@ritafromm.de
Mittwoch, 13. Juli 2011
Umbesetzung im Bundestag: Dr. Birgit Reinemund steigt auf....
Die Liberalen Frauen Mittelbaden gratulieren herzlich und wünschen ihr eine starke liberale Handschrift in der Finanzpolitik. rfr
Mittwoch, 29. Juni 2011
Marina Schuster, MdB: Informationsaustausch mit der Bühler AMNESTY-Gruppe

Marina Schuster
Bundestagsabgeordnete aus Bayern, Sprecherin für Menschenrechte und humanitäre Hilfe der FDP-Bundestagsfraktion, Landesvorsitzende Liberale Frauen Bayern.
Aus Anlass des 20. Geburtstages der Bühler AMNESTY Gruppe besuchte Marina Schuster MdB am 18. Juni 2011 die Bühler AMNESTY Gruppe. In dem zweistündigen Gespräch im Bürger- und Kulturzentrum in Bühl wurde sehr deutlich, dass nicht jedes Land die Rechte eines jedes Einzelnen würdigt. Gerade in Syrien sind Menschenrechte seitens der Regierung keine Selbstverständlichkeit. Politische Gegner werden aufgrund ihrer Überzeugungen verhaftet. Jahrelang sind sie in Haft, unter für uns kaum vorstellbaren Zumutungen. Frau Schuster berichtete, wie sie vor Ort die Möglichkeit hatte sich einen Einblick in einem Gefängnis in Nordafrika zu verschaffen und Gespräche mit Insassen zu führen. Über Jahre hinweg werden Menschen für ihre politische Überzeugung in Gefängnissen gefangen gehalten, ohne je offiziell angeklagt worden zu sein, oder jemals einem Haftrichter vorgeführt zu werden. Und so sitzen sie, jahrelang, ohne Anklage in Gefangenschaft. Und die Lebensbedingungen sind für uns unvorstellbar unzumutbar.
Von einem Rechtsstaat, wie wir es in Europa gewöhnt sind, herrscht von Seiten der Regierung kein Interesse. Diese Thematik macht es sehr deutlich, dass Menschenrechte in Nordafrika und Syrien keine Selbstverständlichkeit sind.
Die Menschenrechtslage in Syrien ist sehr schlecht. Im Zusammenhang mit der staatlichen Unterdrückung der Bürgerproteste wurden bis Mitte März diesen Jahres 800 Menschen getötet. Es kommt nach wie vor zu willkürlichen Verhaftungen und Verurteilungen. Auch sind Fälle von Folter sehr häufig. Den Menschen dort bleibt nur die Flucht. In Syrien arbeiten aktive lokale Menschenrechtsorganisationen ohne Genehmigung. Ihre Existenz ist zwar toleriert, erschwert aber eine erfolgreiche Arbeit, da diese durch vielfältige Maßnahmen behindert werden. Die politische Atmosphäre hatte sich durch den Amtsantritt von Präsident Bashar-al-Assad nur kurz entspannt. Er galt als Hoffnungsträger für die jüngeren Generationen in Syrien. Diese Hoffnung hat jedoch getrogen.
AMNESTY setzt sich für einzelne Personen ein, die von ihrer Regierung zu Unrecht behandelt werden. Das geschieht nicht mit Druck, sondern mit Gesprächen und Diplomatie.
In diesen 50 Jahren hat sich AMNESTY stetig vorwärts entwickelt. Heute setzt sich AMNESTY international nicht nur für die bürgerlichen und politischen, sondern ebenso für die wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Rechte ein. Doch gerade die Menschenrechte sind von großer Bedeutung, sie sind unteilbar, universell und gelten für alle, in jedem Land.
Auszüge aus der Berichterstattung von Janine Gast.
Sonntag, 26. Juni 2011
Happy Birthday AMNESTY Bühl
Dr. Rassek childerte die Entstehung der Gruppe vor 50 Jahren.
1961 saßen zwei Portugiesen in einem Straßencafé in Lissabon. Diese beiden portugiesischen Studenten wurden verhaftet, weil sie in der Öffentlichkeit auf die Freiheit anstießen. Peter Benenson, ein britischer Rechtsanwalt wurde auf diese Situation über einen Zeitungsartikel aufmerksam. Es erschütterte ihn, dass die beiden Portugiesen für diese Tat zu sieben Jahre Haft verurteilt wurden. Peter Benenson rief über den „Observer“ zu einer Kampagne für den Schutz vergessener Gefangenen auf. AMNESTY International war geboren. Heute sind es über drei Millionen Mitglieder in 150 Ländern. Diese Entwicklung und die Zusammenarbeit vieler AMNESTY Mitglieder und Staaten haben heute beeindruckende Erfolge gerade bei der Abschaffung der Todesstrafe vorzuweisen. In den letzten 50 Jahren haben 139 Staaten die unmenschlichste aller Strafen, die Todesstrafe, abgesetzt.
Donnerstag, 12. Mai 2011
Frauenquote wird Thema auf dem FDP-Bundesparteitag sein
Sulzbach, den 11.05.2011 - Die FDP wird sich auf dem Bundesparteitag in Rostock der Frage stellen müssen, wie ernst es ihr mit der Beteiligung von Frauen in den Führungsgremien ist
„Die Frauen in der FDP werden sich nicht länger vertrösten lassen“. Seit 24 Jahren fasst der FDP Bundesvorstand Beschlüsse zur Frauenförderung. Umgesetzt wurde bislang nichts. „Die Behauptung von FDP-Generalsekretär Christian Lindner, der Antrag zum Thema Frauenquote wäre auf dem Parteitag nicht zugelassen, ist reines Wunschdenken. Der Parteitag wird sich der Diskussion um die Frauenquote stellen müssen.“ so Doris Buchholz, Bundesvorsitzende der LIBERALEN FRAUEN.
„Die FDP kann und wird es sich nicht länger zulassen, dass die immensen Potenziale qualifizierter und engagierter Frauen innerhalb und außerhalb der FDP nicht genutzt werden.“ heißt es im Beschluss des FDP Bundesvorstandes vom 07. Februar 2011 „Neue Chancen für Frauen – Potenziale erschließen, Fairness erreichen“. Noch im Februar hatte Lindner betont, dass im Vorstand der FDP-Bundestagsfraktion 45 Prozent Frauen sind. Bei der Neuwahl am gestrigen Tag, ist der Anteil der Frauen im Vorstand auf 18,18 Prozent geschrumpft.
Die FDP wird auf dem Parteitag in Rostock Flagge zeigen müssen, wie ernst es ihr mit der Beteiligung von Frauen in Führungspositionen ist.
Sonntag, 3. April 2011
Beschluss Liberale Frauen: Die FDP muss endlich weiblicher werden
„Derzeit sind im FDP Bundesvorstand nur 18,20% Frauen vertreten. Dies ist entschieden zu wenig“ so die Bundesvorsitzende der LIBERALEN FRAUEN Doris Buchholz.
Der FDP Bundesvorstand hat am 07.02.2011 beschlossen das künftig mind. 30 % der Vorstandsposten mit Frauen besetzt sein sollen. Die LIBERALEN FRAUEN fordern deshalb auf ihrer Mitgliederversammlung in Fulda am 02.04.2011, dass der Bundesparteitag der FDP Zeichen setzt und der künftige FDP Bundesvorstand mit mind. 40 % Frauen besetzt sein wird.
In der FDP gibt es erfahrene Frauen, die in ihrer politischen Arbeit durch Glaubwürdigkeit und Kompetenz überzeugen. Die Diskussion, wer die FDP künftig führen wird, darf nicht auf die Kandidaturen von Männern reduziert werden.
Sonntag, 27. März 2011
Bundesmitgliederversammlung Liberale Frauen e.V.
Neben den Regularien wird Sibylle Laurischk, Mdb, Vorsitzende des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestags, ein Kurzreferat 100 Jahre Weltfrauentag halten. Darüber hinaus wird die Mitgliederversammlung einen Gedankenaustausch Quote stärkt Liberalismus führen und sich mit Anträgen zum FDP-Bundesparteitag Mitte Mai in Rostock befassen.
Dienstag, 1. März 2011
Doris Buchholz bei den Liberalen Frauen in Rastatt: Networking!
„Wir sind besonders stolz, dass wir heute unsere Bundesvorsitzende Frau Doris Buchholz als Ehrengast bei unserem ersten Frauenfrühstück mit dem Thema Networking willkommen heißen können“ , begrüßte Karmela Jäger, Vorsitzende der Liberalen Frauen Baden-Baden/Rastatt die zahlreich anwesenden Frauen. „ Außerdem freue ich mich über die Anwesenheit von Irene Ritter unserer Landtagskandidatin im Wahlkreis Rastatt. Es freut mich aber besonders, dass nicht ausschließlich politisch Interessierte und Politikerinnen gekommen sind, sondern auch Vertreterinnen von lokalen Vereinen und Institutionen“ fuhr Jäger fort.
Prof. Werner Stangl, der am Institut für Pädagogik und Psychologie an der Universität Linz lehrt, stellte einmal fest, dass es beim Networking um offene und ehrliche Kommunikation gehe; um die menschliche Grundfähigkeit, Beziehungen zu anderen zu knüpfen, zu pflegen und erfolgreich zu gestalten, referierte Jäger in ihren Eingangsworten.
Doris Buchholz führte in Ihrem Vortrag aus, dass Frauen anders netzwerken als Männer. Männer nutzen Frauen für ihr Weiterkommen ihre Netzwerke oft systematisch und methodisch. Viele Männerseilschaften bestehen seit frühester Jugend. Gemeinsame Schul- und Studienzeiten verbinden. Oft bleiben dann diese Seilschaften ein Leben lang bestehen, somit auch die Unterstützung untereinander.
Viele, vor allem junge Frauen, denken dass sie es alleine schaffen werden oder wollen sich selbst beweisen. Dass ihnen ein Netzwerk Hilfe und Unterstützung bieten kann und vieles einfacher macht, ist vielen Frauen nicht bewusst. „Ich wünsche mir, dass Frauen umdenken und sich nicht scheuen aus den Netzwerken Vorteile für sich zu ziehen. Das zahlt sich aus.“, ist sich Doris Buchholz sicher.
Rita Fromm, Kommunalpolitikerin aus Karlsruhe erinnerte daran, dass im es Jahr 1992 Uta Würfel, damalige Bundestagsabgeordnete der FDP, gelungen sei, in beispielhafter Netzwerkarbeit einen Gruppenantrag zum § 218 StGB gegen den Antrag des Koalitionspartners einzubringen. Der Antrag bekam die Zustimmung des ganzen Hauses und Uta Würfel wurde zu Jahresende zur Frau des Jahres gekürt.
Brigitte Holzner, „Bürgermeisterin“ der Bürgervereinigung Großen Dollen in Baden-Baden erzählte beeindruckend über die Netzwerke in Vereinen und Bürgervereinigungen in Baden-Baden. Von 12 Bürgervereinigungen in Baden-Baden werden immerhin vier Bürgervereinigungen von Frauen geführt. Der „Oberbürgermeister“ aller Bürgervereinigungen in Baden-Baden ist mit Patrick Meinhardt, unserem mittelbadischen Bundestagsabgeordneten zwar ein Mann, dessen Stellvertreterinnen allerdings Frauen sind.
Dr. Christa Hartnigk-Kümmel, erste Vorsitzende der GEDOK Karlsruhe berichtete von ihren Erfahrungen und betonte, dass Frauen in ihrem Verein schon 1929 verstanden haben, dass sie ein gemeinsames Netzwerk brauchen. Seilschaften sind vertikal, Netzwerke horizontal, doch wenn man das Netzwerk schräg stelle, dann kann man auch so bequem nach oben klettern‘ referierte Hartnigk-Kümmel eindrucksvoll.
Rita Fromm, Vorsitzende der liberalen Frauen Mittelbaden und eine über Jahre erfahrene Netzwerkerin, betonte, dass sich Kunst und Politik gegenseitig bedingen, ergänzen und bereichern. ‚Kunst kann nur da entstehen, wo die Politik den nötigen Freiraum schafft und Kunst wiederum bereichert die Politik‘.
Karmela Jäger bedankte sich bei den anwesenden Frauen und betonte vor allem die Wichtigkeit, Netzwerke auf- und auszubauen „Wir sind stolz, dass wir mit Rita Fromm, der Vorsitzenden der liberalen Frauen Mittelbaden und ihren ebenfalls hier anwesenden Stellvertreterinnen Gabriele Fütterer und Carmen Janner-Werner und Hannelore Wolf, Vorsitzende der FDP Mittleres Murgtal bereits ein kleines Netzwerk aufbauen konnten, welches wir weiter ausbauen und etablieren werden“, erklärte Jäger zum Abschluss. kaja
Donnerstag, 24. Februar 2011
Offener Brief an den FDP-Bundesvorsitzenden Dr. Guido Westerwelle, MdB
Nach 24 Jahren ergebnisloser Versuche: Die Selbstverpflichtung reicht nicht! Wir fordern eine Quote von 40 Prozent Frauen in allen Gremien der Freien Demokratischen Partei!
Sehr geehrter Herr Dr. Westerwelle,
die FDP hat ein Problem – zu wenige Frauen!
Wir, die unterzeichnenden Mitglieder des „Spreekreises – liberale Frauen pro Quote“, der Bundesvereinigung LIBERALE FRAUEN e.V. und der FDP, begrüßen den Bundesvorstands-beschluss vom 7. Februar 2011 „Neue Chancen für Frauen – Potenziale erschließen, Fairness erreichen.“ Wir vermissen darin jedoch jede verbindliche Festlegung auf eine konkrete Erhöhung des Frauenanteils in den Gremien der FDP.
Wir stellen fest: Seit 1987 gibt es in unserer Partei immer wieder sogenannte freiwillige Selbstverpflichtungen zur Steigerung des Frauenanteils in Gremien und Parlamenten. Seitdem aber sinkt der Frauenanteil kontinuierlich. Wir wollen nicht zusehen, dass eine weitere Generation von liberal denkenden Frauen schwindende Beteiligungschancen vorfindet.
Der weibliche Nachwuchs wird bereits bei Wahlen zu Orts- und Kreisvorständen und bei Delegiertenwahlen entmutigt und durch Männer beiseite gedrängt. Beispiele hierfür sind zahlreich. Ursprünglich liberal gesinnte Wählerinnen finden auf diese Weise immer weniger liberale Rollenvorbilder, die ihr Interesse wecken und mit denen sie sich identifizieren können. Als Folge wenden sie sich von uns ab.
Wir stellen fest: Wer weibliche Quoten ablehnt, muss konkrete und wirksame Alternativen aufzeigen. Diese vermissen wir, denn den Beweis, dass es in der FDP ohne feste Vorgaben geht, ist die Partei bisher schuldig geblieben. Daran liegt es wohl auch, dass laut einer Umfrage von Infratest dimap 52 Prozent der FDP-Wählerinnen FÜR die Frauenquote sind (siehe Welt am Sonntag vom 13. Februar 2011).
Wir stellen fest: In den vergangenen 24 Jahren der Beschwörung der Freiwilligkeit ist der Frauenanteil unter den Mitgliedern rückläufig. Im Jahr 1987 betrug er noch 25 Prozent, 2003 lag er bei 23 Prozent, inzwischen ist er auf 22 Prozent gefallen. Vor 30 Jahren lag die Freie Demokratische Partei mit ihrem Frauenanteil an der Spitze der Deutschen Parteien, inzwischen sind wir zum Schlusslicht geworden. Bei den Wahlergebnissen wird das deutlich.
Gemischte Teams sind nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sie sind auch eine große Chance im Wettbewerb der Parteien untereinander. Unsere Wettbewerber haben das inzwischen eingesehen. Viele von uns liberalen Frauen haben lange, allzu lange geglaubt, dass allein die Qualifikation entscheidet. Das hat sich leider als Irrtum erwiesen.
Wir stellen fest: Es gibt heute schon zahlreiche Quoten in der FDP – „Kurfürstenlisten“, Bezirkslisten, Landeslisten mit Bezirksproporz, Jugendquoten, Berufsquoten usw. In allen diesen Bereichen wird dies unangefochten für demokratisch erwünscht und für liberal gehalten.
Die „Berliner Morgenpost“ schrieb in einem Leitartikel am 31. Januar 2011 zum einstimmigen Quotenbeschluss der Liberalen Frauen Berlins: „Bisher hatte noch niemand eine bessere Idee, wie zu verhindern wäre, dass die Männerdominanz für Deutschland zu einem Nachteil wird, wie sie es für die FDP … in der Berliner Landespolitik bereits ist.“
Deshalb fordern wir: mehr weibliche Vorbilder, mehr Beteiligungschancen für Frauen in der FDP durch die Einführung einer Quote von 40 Prozent Frauen in allen Gremien der Partei.
Mit liberalen Grüßen
Die Mitglieder des „Spreekreises – Liberale Frauen pro Quote“
und weitere Unterstützerinnen und Unterstützer
Carola v. Braun
Koordinatorin des „Spreekreises“
Gründungsvorsitzende LIBERALE FRAUEN Berlin
ehem. Landesvorsitzende FDP Berlin
Dr. Barbara Bludau
Gründungsmitglied LIBERALE FRAUEN e.V.
Doris Buchholz
Bundesvorsitzende LIBERALE FRAUEN
Landesvorsitzende LIBERALE FRAUEN Saarland
Gabriele Heise
Bezirksvorsitzende LIBERALE FRAUEN Stuttgart
ehem. Landesvorsitzende LIBERALE FRAUEN Berlin
Dr. Frauke Jung-Lindemann
Landesvorsitzende LIBERALE FRAUEN Berlin
Dr. Silvana Koch-Mehrin MdEP
Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments
Vorsitzende FDP-Fraktion im Europäischen Parlament
Sibylle Laurischk MdB
ehem. Bundesvorsitzende LIBERALE FRAUEN
Ina Lenke MdB a.D.
ehem. Bundesvorsitzende LIBERALE FRAUEN
Susanne Manstein
Landesvorstand LIBERALE FRAUEN Berlin
Gesine Meißner MdEP
FDP-Abgeordnete im Europäischen Parlament
Petra Müller MdB
Landesvorsitzende LIBERALE FRAUEN NRW
Eva Parbs
stellv. Bundesvorsitzende LIBERALE FRAUEN
Landesvorsitzende LIBERALE FRAUEN Hamburg
Brigitte Pöpel
stellv. Bundesvorsitzende LIBERALE FRAUEN
Landesvorsitzende LIBERALE FRAUEN Hessen
Dr. Birgit Reinemund MdB
stellv. Bundesvorsitzende LIBERALE FRAUEN
Cornelia Schmalz-Jacobsen Senatorin a.D.
ehem. stellv. Bundesvorsitzende FDP
ehem. Generalsekretärin der FDP
Dr. Irmgard Schwaetzer
Gründungsvorsitzende und Ehrenvorsitzende
der LIBERALEN FRAUEN e.V.
Bundesministerin a.D
Mathia Specht-Habbel
Landesvorstand FDP Berlin
Alexandra Thein MdEP
stellv. Vorsitzende LIBERALE FRAUEN Berlin
Hanaa El-Hussein
Landesvorstand LIBERALE FRAUEN Berlin
Ursula von Langermann
LIBERALE FRAUEN Berlin
Antje Pieper
Justiziarin WDR a.D.
Medienrätin Berlin-Brandenburg a.D.
LIBERALE FRAUEN Berlin
Dr. Petra Weckel
Landesvorstand LIBERALE FRAUEN Berlin
Helga Witt-Kronshage
Vizepräsidentin Europäische Föderalismus-Akademie e.V.
LIBERALE FRAUEN Berlin
Rita Fromm MdB a.D.
Vorsitzende FDP-Fraktion im Gemeinderat Karlsruhe
Vorsitzende LIBERALE FRAUEN Mittelbaden
Ursula Thümler
Ehem. Vorsitzende Landesfrauenrat Niedersachsen e.V.
Gründungsvorsitzende und
Ehrenvorsitzende LIBERALE FRAUEN Niedersachsen
Dienstag, 15. Februar 2011
FDP-Bundesvorstandsbeschluss: Neue Chancen für Frauen
Am 7. Februar 2011 nahm der FDP-Bundesverstand einen neuen Anlauf. Seit Wochen diskutiert die Öffentlichkeit die Einführung einer Quote für Führungspersönlich-keiten bei DAX- und gleichartigen Unternehmen. "Unter dem Druck der negativen Bewertung einer solchen Quote durch Bundeswirtschaftsminister Brüderle und FDP-Generalsekretär Lindner, forderten führende Liberale Frauen, wie die LiF-Bundesvorsitzende Doris Buchholz, eine Positionsbestimmung des FDP-Bundesvorstands", erklärte dazu die Vorsitzende der Liberalen Frauen Mittelbaden Rita Fromm .
Auszüge aus dem Beschluss:
Der FDP-Bundesvorstand bestätigt deshalb seine bereits beschlossene Zielsetzung in der FDP als nächsten Zwischenschritt einen Anteil von 30 Prozent Frauen in Mitgliedschaft und unter den Funktions- und Mandatsträgern zu erreichen, so wie es im Präsidium mit 30 Prozent und im Fraktionsvorstand mit 45 Prozent bereits erreicht ist.
Der FDP-Bundesvorstand beschließt zur Erreichung dieser Ziele:
1. Die Bundesgeschäftsstelle
legt ab sofort zusätzlich zum Geschäftsbericht der Bundespartei im Zwei-Jahresturnus eine detaillierte Erfassung der Entwicklung des Frauenanteils in der Bundespartei, den Landesverbänden sowie des Anteils von Frauen in Führungs-positionen ausgewählter Gliederungsebenen und Gremien vor.
2. Das Mentoringprogramm
der FDP wird fortgesetzt, weiterentwickelt und bleibt solange auf Frauen konzen-triert, bis der Anteil weiblicher Mandats- und Funktionsträger zufriedenstellend ist.
3. Die FDP
führt in diesem Jahr eine Umfrage unter allen weiblichen Mitgliedern durch, um Potenzial, Interessen und Hürden für ein stärkeres Engagement zu ermitteln.
4. Für das laufende Jahr
plant die Bundespartei eine Umfrage unter Kreis- und Ortsverbänden zu politischen und organisatorischen Fragen. Die Beteiligung und Förderung von Frauen in der FDP
soll dabei besonders gewichtet werden, um Daten und Ideen zu sammeln sowie um die Problemsensibilität bei den Untergliederungen zu stärken.
5. Der Bundesvorstand
setzt unter Moderation der Bundesgeschäftsführerin eine Ad-hoc-Arbeitsgruppe der Landesverbände Hamburg, Niedersachsen, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein ein, die die höchsten Frauenanteile in den Landesvorständen ver-
zeichnen. Die Arbeitsgruppe wird gebeten, Erfahrungen auszutauschen und übertragbare Handlungsempfehlungen für andere Gliederungen bis zum Jahresende in einem Bericht an den Bundesvorstand vorzulegen.
6. Die FDP
bereitet eine Evaluation ihrer sprachlichen und werblichen Kommunikation vor. Dazu
wird insbesondere auch die geschlechtsspezifische Wirkung untersucht werden. Ziel ist es, von Frauen und Männern gleichermaßen als ansprechend empfundene Kommunika-tionsformen zu finden. Die FDP bemüht sich insbesondere um eine geschlechts-neutrale Sprache.
7. Die Bundespartei konzipiert auf der Basis der gewonnenen Erkenntnisse bis zum Jahresende eine professionelle Kampagne zur Gewinnung weiblicher Neumitglieder.
Der Bundesvorstand bittet Junge Liberale und Liberale Frauen eine gemeinsame Kampagne zur Gewinnung junger Frauen für die FDP zu konzipieren. Dabei kann auf Ergebnisse einer früheren Taskforce beider Vorfeldorganisationen zurückgegriffen werden.
8. Der Bundesvorstand
unterstreicht, dass Respekt und Offenheit den Umgang der beiden Geschlechter in der FDP prägen. Die FDP verurteilt jede Form von offener oder – etwa durch Humor oder Jovialität getarnter – versteckter geschlechtsspezifischer Diskriminierung.
9. Der Bundesvorstand
begrüßt, dass die Grundsatzkommission der FDP jüngst ein zusätzliches Programmforum „Zukunft der Emanzipation“ eingerichtet hat, das sich mit grundsätzlichen Fragen der Gleichstellung, Frauenförderung, Antidiskriminierung und gesellschaftlicher Vielfalt befasst.
10. Zur weiteren Akzentuierung
der Beratung des Programmforums „Zukunft der Emanzipation“ wird die Bundespartei regelmäßig Termine im Rahmen ihrer neuen Veranstaltungsreihe im Thomas-Dehler-Haus durchführen.
11. Die Landesvorstände
werden gebeten, gemeinsam mit ihren Gliederungen Möglichkeiten zu prüfen, Parteiveranstaltungen soweit als möglich frauen- und familienfreundlicher zu organisieren.
12. Die Bundesgeschäftsstelle
stellt zukünftig eine geschlechtsspezifische Informationen für Neumitglieder sicher. Frauen sollen gezielt und zentral auf Möglichkeiten der Netzwerkbildung und Förderangebote hingewiesen werden. Dazu gehören auch spezielle Seminare und Aktionstage „Neue Frauen in die Politik“.
13. Der Bundesvorstand
fordert alle Gliederungen zur Kooptierung einer Vertreterin der Liberalen Frauen in den jeweilige Vorständen auf, soweit dies noch nicht geschehen ist.
14.
Die Bundespartei
trägt dafür Sorge, dass auf der Website die Hinweise auf die Vorfeldorganisationen und der damit verbundenen Möglichkeiten des Engagements entsprechend deutlich dargestellt werden.
15. Der Bundesvorstand
befasst sich zweimal jährlich in einem gesonderten Tagesordnungspunkt mit
dem Stand der Umsetzung der eingeleiteten Maßnahmen. Dazu werden vorab entsprechende Berichte der Landesverbände erbeten. rfr
Mittwoch, 19. Januar 2011
Gertrud Bäumer zur Wahl der Nationalversammlung 1919

Knapp 51 Jahre, nachdem die Verfassung für den Norddeutschen Bund und das spätere Kaiserreich verabschiedet worden war, waren die Deutschen 1919 erneut aufgerufen, eine verfassungsgebende Nationalversammlung zu wählen. Die meisten Liberalen wären wohl mit der Demokratisierung, wie sie das Kaiserreich kurz vor seinem Ende noch vollzogen hatte, bereits zufrieden gewesen, gingen dann aber doch mit Feuereifer in den Wahlkampf.
Denn erstens wurden die Gefahren, die Deutschland von einem Rätesystem oder gar einer Bolschewisierung drohten, durch die Wahl einer Nationalversammlung stark eingedämmt. Zum anderen konnte nun, anders als ein halbes Jahrhundert zuvor, die Verfassung vom Parlament frei ausgehandelt werden.
Schließlich konnten auch erstmals Frauen zur Wahlurne gehen. (sh. auch http://karlsruheliberal.blogspot.com)
In der Ausgabe der Hilfe, Nr. 5 vom 30. Januar 1919 schreibt sie:
"Sonntag, 19.Januar.
"Der Wahltag. Man hat vor innerer Inanspruchnahme, Belastung mit allen Geschehnissen, vor lauter Fülle schmerzlicher und in jedem Sinne anspruchsvoller Eindrücke nicht recht den Raum in sich, um fanz sich bewußt zu werden; Der erste Wahlgang der Frauen. Ziel eines Jahrhunderts - Beginn eines Jahrtausends. So werden wir, nicht erfüllt von uns, sondern von allem, dem wir dienen, hinübergedrängt über die Schwelle. Fast unbewußt was sie bedeutet.
Es ist schön, und wie selbstveständlich; dieser Aufmarsch der Familien am Wahlbureau. Vater und Mutter und Töchter. Die kleinen Kinder laufen mit. Sie wollen sehen, wie Mutter wählt. Und die Mutter sagt: sie sollen ihr ganzes Leben an diesen Tag denken.
Bei uns geht es trotz riesigen Andrangs und einer schlechten, mausehaften Anordnung des Bureaus friedlich und gutgelaunt zu. Alte Frauen führt der Polizist außer der Reihe hinein. Vertrauensleute der Parteien rennen wie die Schäferhunde an der straßenlangen Reihe der Wartenden auf und ab und lassen sich immer noch einmal wieder den Zettel zeigen; haben Sie auch den richtigen?
Als Fazit des Eindrucks von Wahlkampf und Wahlakt: Der ganze Streit um das Frauenstimmrecht kommt einem aufgebauscht und gekünstelt vor. Wenn wählen heißt: Volkswillen bekunden - d i e s ist erst Volkswille, das Natürlichste, Selbstverständlichste, Volkstümlichste von der Welt, vor dem alle die Gespensterseherei von früher zerschmilzt." (zit. aus Archiv des Liberalismus 2008. 12.11. 13:36:23*01'00')
Sonntag, 16. Januar 2011
Die Bundesvoristzende Doris Buchholz in Rastatt
Freitag, 14. Januar 2011
Familienfreundlichkeit ist ein wichtiger Standortfaktor
Dienstag, 4. Januar 2011
Mutter und erfolgreich im Beruf
Eine Veranstaltung der Liberalen Frauen, Kreisvereinigung Baden-Baden / Rastatt.
Wir freuen uns sehr auf eine rege Teilnahme. Engagierte Frauen und Gäste sind herzlich willkommen
gez. Karmela Jäger, Vorsitzende
Samstag, 1. Januar 2011

Die Liberalen Frauen Mittelbaden und der Kreisverband LiF Baden-Baden / Rastatt wünschen Ihnen ein erlebnisreiches und erfolgreiches Jahr 2011.
Wir, Rita Fromm, Vorsitzende LiF Mittelbaden und Karmela Jäger, LiF KV Baden-Baden / Rastatt und unsere Mitglieder sind keine Engel und können keine Wunder vollbringen, würden uns aber sehr über Ihren Besuch unserer Veranstaltungen freuen. Machen Sie mit, bringen Sie Ihre Wünsche und Interessen in unsere Arbeit ein.